Beiträge zu Viktor Orbán

Wahlplakat Fidesz 2026
2026/11 Ausland Wahlkampf in Ungarn

Sex, Lügen und Wahlkampf

Am 12. April findet in Ungarn die Parlamentswahl statt. Minister­präsident Orbán könnte dieses Amt nach 16 Jahren verlieren. Der Wahlkampf wird mit Schmierkampagnen gegen die Opposition und reichlich Polemik gegen die EU und die Ukraine betrieben. Doch selbst wenn Orbáns Partei verliert, wäre es mit dem von ihm aufgebauten System nicht einfach vorbei.
Protest gegen den rechtsextremen »Tag der Ehre« in Budapest
2026/10 Antifa Antifaschistische Arbeit in Ungarn

Jungle+ Artikel Auf dem Weg zur Meinungsgleichheit

Antifaschist:innen haben es derzeit besonders schwer in Ungarn. Probleme, so berichten sie der »Jungle World«, bereitet ihnen weniger die organisierte extreme Rechte, sondern die Regierung unter Viktor Orbán. Dass antifaschistische Gruppen als Terrororganisationen gelistet wurden, war nur die jüngste einer Reihe von Maßnahmen, die darauf abzielen, abweichende Meinungen zum Schweigen zu bringen.
Teilnehmer des TdE, einer hat eine Schwarze Sonne auf dem Ärmel
2026/08 Small Talk Vilmos Hanti, Verband der ungarischen Widerstandskämpfer und Antifaschisten, im Gespräch über das Verbot antifaschistischer Proteste in Ungarn

»Die Ressourcen sind nahezu erschöpft«

Am Samstag vergangener Woche kamen Neonazis aus ganz Europa nach Budapest zum jährlichen Gedenken an die Soldaten der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS. Die »Jungle World« sprach mit Vilmos Hanti, dem Präsidenten des Verbands der ungarischen Widerstandskämpfer und Antifaschisten (MEASZ) über staatliche Repression gegen ungarische Antifaschisten.
Marco Rubio (l.) und Viktor Orbán vor sehr großen USA- und Ungarn-Flaggen
2026/08 Hotspot US-Außenminister Marco Rubio unterstützt Viktor Orbán im Wahlkampf

Die Wunder erahnen

In München bei der Sicherheitskonferenz bekam er stehende Ovationen, danach mischte er sich noch schnell in den ungarischen Wahlkampf ein: US-Außenminister Marco Rubio ist zwar im Ton vergleichsweise gemäßigt, aber dennoch ein willfähriger Helfer seines rechtsradikalen Chefs.
Noch immer in Ketten gelegt: Maja T. am Mittwoch vergangener Woche bei der Urteilsverkündung
2026/07 Antifa Das Urteil gegen Maja T.

Der Innenminister ist zufrieden

Maja T. wurde zu acht Jahren Gefängnis verurteilt und bleibt vorerst in Ungarn. Dort steht die »Antifa-Gruppe« auf der Terrorliste, auch friedlicher antifaschistischer Protest ist kaum noch möglich. Der deutsche Innenminister Dobrindt ist trotz allem der Meinung, gegen T.s rechtswidrige Auslieferung sei »nichts einzuwenden« gewesen.
Badestrand mit Rutsche
2026/04 Antifa Migrationsfeindliche Deutsche migrieren nach Ungarn

Jungle+ Artikel Migranten gegen Migration

Der Balaton wird von Deutschen überrannt. Sie machen nicht einfach nur Urlaub, sondern kommen, um zu bleiben; viele von ihnen behaupten, sich in Deutschland nicht mehr sicher zu fühlen. Nach Ungarn zieht es diese Migranten nicht zuletzt wegen der restriktiven Migrationspolitik. Die deutschsprachige extreme Rechte in Ungarn schlägt daraus politisches Kapital.