Beiträge zu IHRA-Antisemitismusdefinition

Student:innen besetzten das AStA-Plenarium an der TU Berlin
2025/47 Inland Antisemitismuskritische Besetzung an der TU Berlin

Davidstern statt Hamas-Dreieck

An der Technischen Universität Berlin besetzten jüdische und antisemitismuskritische Student:innen einen Raum des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA). In den vier Tagen der Besetzung kam es zu mehreren Übergriffen. An der Humboldt-Universität wurde indessen ein Anti-BDS-Beschluss aufgehoben.
Eines der »antiimperialistischen« Zelte auf dem System Change Camp
2025/35 Inland Beim System Change Camp in Frankfurt am Main wurden jüdische Aktivisten angegriffen

Alle sind willkommen, mit einer Ausnahme

Das System Change Camp in Frankfurt am Main war stramm antiisraelisch ausgerichtet, Plakate, die israelische Geiseln zeigten, wurden immer wieder heruntergerissen. Dagegen demonstrierende Juden wurden angegriffen und als »Mörder« beschimpft.
Der chamäleonhafte Charakter des Antisemitismus als Herausforderung der Kritischen Theorie
2025/30 dschungel Überlegungen zum Verhältnis von Kritischer Theorie und Definitionen des Antisemitismus

Jungle+ Artikel Definition, Begriff und Konstellation: Herausforderungen einer Kritischen Theorie des Antisemitismus heute

Die Diskussion über die von der International Holocaust Remembrance Alliance vorgelegte Arbeitsdefinition des Antisemitismus und die auf diese ­reagierende Jerusalem Declaration beschäftigt auch die Kritische Theorie. Dabei kann die normative Bestimmung des Antisemitismus nicht die Durchdringung des Gegenstands in seiner historischen Gewordenheit und gesellschaftlichen Verfasstheit ersetzen.
Ende Gelände demonstrierte Anfang Dezember gegen den »World LNG Summit« der Gasindustrie in Berlin vor dem Hotel Adlon
2025/11 Disko Die Organisation Ende Gelände übernimmt vorbehaltlos die antizionistische Weltsicht

Antiisraelischer Geländegewinn

Bei der Klimagruppe Ende Gelände äußerte man sich bisher nicht zum Israel-Palästina-Konflikt. Doch hat die internationale antiisraelische Protestwelle mittlerweile auch bei dieser Organisation dafür gesorgt, sich der Bedenken zu entledigen und einseitig Partei zu ergreifen.
«Friede der Welt - Tod dem Imperialismus» ist nur ein Slogan, den Palästina Aktivisten bei der Besetzung des Hörsaals in der Alice-Salomon-Hochschule in Hellersdorf aus dem Fenster hängen haben. Die Leitung der Uni duldet die Aktion.
2025/02 Disko Die geplante Bundestagsresolution gegen ­Antisemitismus an Schulen und Hochschulen ist zu begrüßen

Wissenschaftsfreiheit durch Antisemitismusbekämpfung nicht in Gefahr

Die geplante Bundestagsresolution gegen Antisemitismus und Israel­feindlichkeit an Schulen und Hochschulen ist wegen des ­wachsenden Antisemitismus zu begrüßen. Befürchtungen, sie werde die Wissen­schaftsfreiheit einschränken, sind unbegründet.
Die Cheffriedenstaube bei der Arbeit. Jan van Aken am Samstag beim Bundesparteitag der Linkspartei in Halle (Saale)
2024/43 Inland Prominente Mitglieder verlassen die Linkspartei, weil diese Antisemitismus toleriere

Das letzte Aufgebot

Bei ihrem Bundesparteitag gab sich die Linkspartei viel Mühe, Geschlossenheit zu zeigen. Doch mittlerweile traten mehrere prominente Mitglieder aus der Partei aus, weil diese Antisemitismus in den eigenen Reihen toleriere - zuletzt am Mittwoch der ehemalige Berliner Landesvorsitzende Klaus Lederer und weitere frühere Berliner Senator:innen.
Graffiti am Rande einer antiisraelischen Demonstration im spanischen Pamplona, 18. Mai
2024/21 Thema Immer mehr israelische W­issenschaftler sehen sich international Boykotten ausgesetzt

Uni ohne Israelis

Seit Jahren fordert die BDS-Bewegung einen internationalen Boykott gegen israelische Universitäten – in den vergangenen Monaten mit wachsendem Erfolg: Universitäten in mehreren Ländern beenden Partnerschaften und israelische Wissenschaftler berichten, dass selbst langjährige Kollegen sich von ihnen abwenden.
»Moralisch verwahrloste Akademi­ker:in­nen«. Proteste von Antisemiten an der FU Berlin, 7. Mai
2024/19 Thema Es erschreckt, in welchem Maß und von wem der Islamismus international abgefeiert wird

Nie wieder schutzlos

Vor 76 Jahren gründete sich der Staat Israel als direkte Folge aus dem von Deutschen verübten Genozid an den Juden. Am 7. Oktober wurde dieser Schutzraum in seinen Grundfesten erschüttert, doch die Solidarität fällt dürftig aus.