Beiträge zu Antizionismus

Attacke auf die Büros von Elbit Systems am 8. September in Ulm
2026/19 Inland Bei Palestine Action sind Festnahmen einkalkuliert

Antizionistische Opferbereitschaft

Fünf Personen stehen in Stuttgart vor Gericht. Ihnen wird vorgeworfen, bei der deutschen Tochter eines israelischen Rüstungs­konzerns in Ulm einen Millionenschaden verursacht zu haben. Ihre Festnahme hatten sie offenbar einkalkuliert, der Prozess gegen die fünf Tatverdächtigen ist Teil ihrer politischen Strategie.
german guilt
2026/13 Disko Kritik der Erinnerungskultur

Integrierte Schuldanerkennung

Die Auseinandersetzung mit der eigenen Täterschaft konnte im deutschen Gedenken an den Nationalsozialismus längst als vermeintlich progressive Schuldanerkennung identitär integriert werden. Das derzeitige Problem mit der Erinnerung an die Shoah liegt nicht in ihrer Verdrängung, sondern darin, wie diese von der AfD, deutschen Institutionen und internationalen Antizionisten jeweils gewendet wird.
schmiererei Gedenkort
2026/12 Inland Kufiyas in Buchenwald

Geschichte selbst gemacht

Die neue Handreichung zu den Angriffen auf NS-Gedenkstätten der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus kommt genau zur rechten Zeit: Die Initiative »Kufiyas in Buchenwald« agitiert derzeit eifrig dafür, den Tag der Befreiung von Buchenwald zu missbrauchen. Das hat einen Streit in der Berliner VVN-BdA ausgelöst.
Adbusting Aktion des DFG-VK gegen Antisemitismus
2026/10 Small Talk Max vom anti­militaristischen Aktionsnetzwerk im Gespräch über Kritik an der Friedensbewegung

»Gerade jetzt ist Antimilitarismus wichtig«

Vor zwei Wochen erklärte das Jugendnetzwerk der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK), der ältesten Organisation der deutschen Friedensbewegung, seinen Ausstieg aus dem Verein. Das wurde von einer Plakatkampagne in Berlin, Dresden, Stuttgart und Leipzig begleitet, die der DFG-VK vorwarf, mit Antisemitismus »kein Problem« zu haben. Die »Jungle World« sprach mit Max über die Hintergründe des Austritts und ihre neue Gruppe, das Antimilitaristische Aktionsnetzwerk.
Reza Pahlavi macht mit beiden Händen das Victory-Zeichen
2026/09 Disko Kritik an Reza Pahlavi bedeutet keine Entsolidarisierung mit der iranischen Opposition

Der Feind des Feindes

Reza Pahlavi, der Sohn des 1979 gestürzten letzten Schahs des Iran, ist zur prominentesten Führungsfigur der iranischen Exilopposition geworden. Daran Kritik zu üben, bedeutet keine Entsolidarisierung mit den Gegnern der Islamischen Republik – im Gegenteil.
Andrew Fearn und Jason Williamson von den Sleaford Mods
2026/09 dschungel Das neue Album der Sleafords Mods und ihre Unterstützung von zwei antiisraelischen Aufrufen

Jungle+ Artikel Fluchen als Kunstform

Eine Krise jagt die nächste, das wissen auch die Sleaford Mods – und haben mit »The Demise of Planet X« mal wieder ein Album über den nicht sehr guten Zustand der Welt gemacht. Nicht gut war auch die Unterstützung der Band für mehrere israelfeindliche Initiativen – dabei äußert sich Sänger Jason Williamson differenzierter, als man es aus dem antizionistischen Milieu gewohnt ist.
Flagge der Islamischen Republik Iran, 7. Februar
2026/07 Inland Die israelfeindliche Szene streitet über ihre Haltung zum Iran

Von al-Quds bis Teheran

Anders als oft angenommen schweigt die antizionistische Linke nicht zu den derzeitigen Protesten im Iran. Eine einheitliche Position vertritt sie allerdings nicht. Im Gegenteil, das Thema führt bereits zu Konflikten, auch wenn keine Gruppe sich zur bedingungslosen Solidarität mit den Iranerinnen und Iranern bekennt.