Gut kam die EM-Stadt Gelsenkirchen in internationalen Presseberichten bisher nicht weg. Allerdings kann sie nichts für das Hauptproblem: die Deutsche Bahn.
Polnische Fußballspieler prägten den Fußball im Ruhrgebiet. Die Erfolgsgeschichten der allseits bewunderten Spieler änderten aber nichts daran, dass die Deutschen ihre polnischen Nachbarn ablehnten.
Im Ruhr-Museum in Essen wurde die Ausstellung »Mythos und Moderne. Fußball im Ruhrgebiet« eröffnet. Sie zeichnet mit Hunderten Fotos die Geschichte des Fußballs zwischen Duisburg und Dortmund nach.
Das Fußballmuseum in Dortmund ist für die Stadt ein Verlustgeschäft. Der DFB übernimmt nur Verluste bis 500.000 Euro im Jahr, für alles darüber kommt Dortmund auf.
Für das Wochenende rufen die »Mütter gegen Gewalt« zu Demonstrationen in Duisburg und Essen auf. Der Name der Gruppe klingt harmlos, ihre Anliegen sind rechtsextrem.
Nicht nur in Sachsen und anderen Regionen Ostdeutschlands konnte die AfD bei der Bundestagswahl punkten. Auch im einstmals zutiefst sozialdemokratischen Ruhrgebiet holte die Partei in einigen Gegenden fast 20 Prozent.
Im Mai wird in Nordrhein-Westfalen ein neuer Landtag gewählt, im Herbst folgt die Bundestagswahl. Für die AfD zwei willkommene Anlässe, in die Offensive zu gehen. Besonders im Fokus hat sie das ehemals sozialdemokratische und gewerkschaftliche Milieu im Ruhrgebiet.