Beiträge zu Suizid

Ulrike Meinhofs Stilisierung zur Ikone: Transparent im Protestcamp gegen die Wiederaufarbeitungsanlage Wackersdorf 1985/86
2026/19 Hintergrund 50 Jahre nach dem Tod Ulrike Meinhofs – Kritik an den gängigen linken Darstellungen der RAF-Suizide

Jungle+ Artikel Tod in Stammheim

In der Nacht zum 9. Mai 1976 nahm sich Ulrike Meinhof im Gefängnis Stuttgart-Stammheim das Leben. Im Herbst 1977 folgten weitere Suizide von RAF-Gefangenen, die als Staatsmorde inszeniert wurden. Stephanie Barts Roman »Erzählung zur Sache« schildert die Tode als Morde. Ihre Romanfigur »Ensslin« träumt ihre Erhängung und äußert dabei Freude darauf, das eigene Begräbnis könne »Widerstand entfalten«. Für solche RAF-apologetischen Darstellungen beruft sich die Autorin auf Peter Weiss und dessen »Ästhetik des Widerstands« – zu Unrecht.
Kundgebung vor dem Reichstag, 15.3.2024
2025/26 Inland An ME/CFS Erkrankte werden gesellschaftlich und politisch ignoriert

Jungle+ Artikel Der Schrecken geht weiter

Ein erheblicher Anteil der an Post-Covid Erkrankten leidet an ME/CFS, einer noch immer weitgehend unerforschten Krankheit. Es ist aber nicht nur der Forschungsstand, der den Erkrankten Schwierigkeiten bereitet, sondern auch die gesellschaftliche und politische Ignoranz im Umgang mit der Krankheit.
Maximilian Schulz
2023/28 Thema Maximilian Schulz, Sachverständiger, im Gespräch über den Wunsch nach einer liberaleren Sterbehilfe

»Sterbehilfe hat etwas Lebens­verlängerndes«

Keiner der beiden Vorschläge für einen gesetzlichen Rahmen der Sterbehilfe in Deutschland konnte im Bundestag eine Mehrheit gewinnen. Das Bundesverfassungsgericht hatte 2020 dem generellen »Verbot der geschäftsmäßigen Beihilfe« widersprochen und so eine Neuregelung erforderlich gemacht. Seither herrscht Rechtsunsicherheit.