Beiträge zu Opposition

Anhänger:innen von Reza Pahlavi bei einer Kundgebung mit einem Poster von Pahlavi mit der Aufschrift "King of Iran"
2026/22 Ausland In Kanada sind zwei Pahlavi-Anhänger wegen Mordes an einem iranischen Exiloppositionellen angeklagt

Königstreue unter Verdacht

In Kanada läuft derzeit ein Prozess im Fall des Todes des iranischen Exiloppositionellen Masood Masjoody. Der Fall wirft ein Schlaglicht auf die tiefen Gräben in der exiliranischen Opposition, denn die beiden Tatverdächtigen stammen aus dem Umfeld von Reza Pahlavi, dem Sohn des letzten Schah.
Polizisten tragen András Jámbor weg
2026/21 Interview András Jámbor, progressiver Politiker, im Gespräch über die neue Regierung und Linke in Ungarn

Jungle+ Artikel »Ein überwältigendes Gefühl der Befreiung«

Nach 16 Jahren Herrschaft von Viktor Orbán und seiner rechtsnationalen Partei Fidesz regiert in Ungarn eine neue politische Mehrheit. Die »Jungle World« sprach mit András Jámbor, einem der profiliertesten linken ungarischen Politiker, über die Unterstützung für Péter Magyars Partei Tisza, den Zustand der ungarischen Linken und die Schwächung der Gewerkschaften.
 Sarina Esmailzadeh Plakat
2026/12 Disko Kritik an Reza Pahlavi

Die Pahlavi-Falle

Reza Pahlavi beansprucht die Führung der iranischen Opposition und will nach einem Sturz des Regimes die Geschicke des Irans in die Hand nehmen. Kritik an seinen national-autoritären Vorstellungen, die vor allem Minderheiten vor den Kopf stoßen und den emanzipatorischen Gehalt der Bewegung »Frau, Leben, Freiheit« vermissen lassen, wehren Pahlavis Anhänger aggressiv ab.
Reza Pahlavi macht mit beiden Händen das Victory-Zeichen
2026/09 Disko Kritik an Reza Pahlavi bedeutet keine Entsolidarisierung mit der iranischen Opposition

Der Feind des Feindes

Reza Pahlavi, der Sohn des 1979 gestürzten letzten Schahs des Iran, ist zur prominentesten Führungsfigur der iranischen Exilopposition geworden. Daran Kritik zu üben, bedeutet keine Entsolidarisierung mit den Gegnern der Islamischen Republik – im Gegenteil.
Die Regisseurin Mahnaz Mohammadi (l.); Melisa Sözen als Gefangene im Evin-Gefängnis in »Roya«
2026/09 dschungel Mahnaz Mohammadi, exiliranische Regisseurin, im Gespräch über den Wandel im Iran

»Ich treffe keine politischen Vorhersagen«

Die Islamische Republik nimmt den Iranern ihre Individualität. Die exiliranische Regisseurin Mahnaz Mohammadi begehrt mit Filmen wie »Roya« dagegen auf. Eine Intervention der USA gegen das Mullah-Regime lehnt sie nicht ab, der Wandel müsse aber aus der Gesellschaft kommen.
Maziar Bahari
2026/07 Thema Maziar Bahari, iranischer Journalist, im Gespräch über die Probleme der iranischen Opposition

Jungle+ Artikel »Die Opposition ist zersplittert«

Der Journalist Maziar Bahari war einst selbst Gefangener des iranischen Regimes und betreibt aus dem Exil das Online-Medium »Iranwire«. Die »Jungle World« sprach mit ihm über die verzweifelte Lage im Iran, Probleme der Opposition und mögliche Risse im Regime.
Protest vor El Helicoide, einem Gebäude in Caracas, das als Zentrale des Geheimdiensts Sebin und als Folterknast dient
2026/03 Ausland Donald Trumps Venezuela-Politik irrlichtert

Jungle+ Artikel Demokratisierung nicht vorgesehen

Kurze Zeit keimte unter venezolanischen Oppositionellen die Hoffnung auf einen Sturz des Regimes, als eine US-Spezialeinheit den Diktator Nicolás Maduro am 3. Januar entführte. Doch statt Demokratisierung zeichnet sich ein Kuhhandel zwischen den USA und der autoritären Führung Venezuelas ab.
Ronna Rísquez Sanchez
2025/50 Thema Ronna Rísquez, Investigativjournalistin, im Gespräch über das Vorgehen des venezolanischen Machthabers gegen Medienvertreter

Jungle+ Artikel »Für Maduro ist die Form nicht relevant«

Die »Jungle World« sprach mit der venezolanischen Investigativ­journalistin Ronna Rísquez über das verschärfte Vorgehen des Regimes von Nicolás Maduro in Venezuela gegen Journalist:innen und Medien.