Beiträge von Nina Mueller

Judith Malina, hier bei ­einer Aufführung ­ihres Living Theatre in New York City, 1983
2026/19 dschungel Die Biographie über die Theatermacherin Judith Malina

Auf und ab

Sie gründete die einflussreiche Theatergruppe The Living Theatre mit und trieb die Bühnenkunst an ihre Grenzen, trotzdem gab es über Judith Malina keine Biographie – bis jetzt. Zu ihrem 100. Geburtstag hat die Autorin Anna Opel ein Buch vorgelegt, das den holprigen und aufregenden Lebensweg der Theatermacherin nachzeichnet.
Pier Vittorio Tondelli mit einem Buch in der Hand und einer Tabakpfeife im Mund
2025/47 dschungel In seinem letzten Roman »Getrennte Räume« verhandelte Pier Vittorio Tondelli seine Aidserkrankung und seinen schwulen Selbsthass

Im Bewusstsein der Krankheit

Der italienische Schriftsteller Pier Vittorio Tondelli schrieb seinen letzten Roman »Getrennte Räume« während seiner Aids-Erkrankung. Das 1989 erstmals veröffentlichte Buch beschreibt die Reise des Protagonisten Leo durch mehrere Länder – und den Selbsthass, der ihn quält.
Schwarz-wqeiß-Bild einer Frau, die in die Kamera schaut und ihr Kinn dabei leicht auf ihren zusammengefalteten Händen abstützt
2025/39 dschungel Die Schriftstellerin Jean Rhys legte mit »Die weite Sargassosee« einen feministischen Roman über den britischen Kolonialismus vor

Wütend statt verrückt

Die im britischen Kolonialgebiet auf den westindischen Inseln ­geborene Schriftstellerin Jean Rhys veröffentlichte 1966 ihren Roman »Die weite Sargassosee«, der nicht nur eine Art Prequel zu Charlotte Brontës »Jane Eyre« darstellt, sondern auch eine feministische Kritik am Empire und der Sklaverei beinhaltet.
Die Publizistin Edith Anderson auf einer undatierten Aufnahme
2025/12 dschungel Edith Andersons Anthologie »Blitz aus heiterm Himmel« hat den Geschlechtertausch zum Thema

Vom Blitz getroffen

Die kürzlich neu aufgelegte Anthologie »Blitz aus heiterm Himmel« erschien zum ersten Mal 1975 in der DDR. Ihr Thema: der Geschlechtertausch. Die Editionsgeschichte des Erzählbands ist holprig, seine Herausgeberin Edith Anderson war eine faszinierende feministische Figur der DDR-Publizistik.