In Italien wurde eine neue rechtsextreme Partei gegründet: Futuro Nazionale. In der Konkurrenz mit den regierenden rechtsextremen Parteien versucht sie, sich als »wahre Rechte« zu vermarkten.
Derzeit reisen italienische Neofaschisten durch das Land, um eine Volksinitiative für »Remigration« bewerben. Politiker der regierenden rechten Parteien unterstützen sie dabei.
Das französische Baustoffunternehmen Lafarge bezahlte dem »Islamischen Staat« und anderen Jihadisten in Syrien lieber Geld, statt auf Gewinn zu verzichten. Nun verurteilte ein Gericht den ehemaligen Konzernchef zu sechs Jahren Gefängnis.
18 Jahre soll der 64jährige Tariq Ramadan ins Gefängnis. So lautet das erstinstanzliche Urteil eines Pariser Gerichts gegen den sich selbst als Reformsalafisten bezeichnenden Islamwissenschaftler.
Das Herzensprojekt der rechts-rechtsextremen Regierungskoalition von Giorgia Meloni ist gescheitert. In einem Referendum haben sich die Italiener mehrheitlich gegen die umstrittene Justizreform entschieden. Diese Niederlage führte bereits zu ersten Rücktritten in der Regierung und könnte deren weitere Pläne für einen autoritären Staatsumbau bremsen.
Seit Beginn des Kriegs im Iran gab es mehrere Anschläge auf jüdische Einrichtungen in Europa und den USA. Unter den Tätern: ein im Libanon geborerer US-Amerikaner.
David Ellison, Sohn des milliardenschweren Trump-Unterstützers Larry Ellison, hat die Mediengruppe Paramount Global übernommen und könnte nun zudem das Medienunternehmen Warner Bros. Discovery (WBS), zu dem auch CNN gehört, bald in seinen Besitz überführen und ein Imperium aufbauen.
Der junge US-Demokrat James Talarico ist Trump und den Republikanern ein besonderer Schrecken, weil er als bekennender Christ auch konservativere Wähler ansprechen kann. Vorsorglich hat der Sender CBS ein Interview von Stephen Colbert mit dem Pastor in Ausbildung gecancelt.
Der Lega-Politiker Roberto Vannacci, ehemaliger Armeegeneral, gründet eine neue Partei. Zwar droht Giorgia Melonis Regierungskoalition parlamentarisch zunächst keine Gefahr, doch bei der Parlamentswahl im kommenden Jahr könnte das anders werden.
Türkü Avcı, eine türkische Studentin der Hebräischen Universität Jerusalem, bezeichnete sich selbst als Zionistin. Damit löste sie in ihrem Herkunftsland einen Sturm der Entrüstung aus. Demnächst will sie Asyl in Israel beantragen.
Die Kulturgeschichte der Selbstgestaltung bewegt sich zwischen Selbstbemächtigung und Unterwerfung unter leidvolle Zwänge, seien sie durch vormoderne Formen der Klassengesellschaft, kapitalistisch oder patriarchal geprägt. Die »Jungle World« sprach mit Rabea Weihser über historische Schönheitsideale, das Verhältnis des Schönen zum Tod und darüber, warum man im Kapitalismus nicht altern darf.
Keith Kellogg, der US-Sondergesandte für die Ukraine, legt im Januar sein Amt nieder. Hintergrund sollen Meinungsverschiedenheiten über Trumps 28-Punkte-Plan sein, der eher einem Kapitulationsplan gleichkommt.