Ein Paradies auf Erden
Vier Jahre bevor Mitglieder des Ejército Guerrillero del Pueblo (EGP) in den Bergen Saltas im Nordwesten Argentiniens ihre jüdischen Genossen Adolfo Rotblat und Bernardo Groswald hinrichteten, hatte sich im Hafen der kubanischen Hauptstadt Havanna ein folgenschwerer Zwischenfall ereignet. Am 4. März 1960 war der aus Antwerpen mit einer Ladung Waffen und Munition für die Revolutionsregierung eingetroffene Frachter »La Coubre« an einem der Piers in Flammen aufgegangen. Die Wucht der dadurch ausgelösten Detonationen und der darauffolgende Großbrand kosteten 75 Dockarbeiter, Soldaten und Rettungskräfte das Leben. Etwa 200 weitere Menschen wurden verletzt. Wenngleich nie mit Sicherheit geklärt wurde, ob das Feuer durch einen Unfall oder Sabotage ausgelöst wurde, hatte Fidel Castro die Schuldigen schnell ausgemacht. Für ihn bestand kein Zweifel daran, dass die Vereinigten Staaten verantwortlich waren.
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