Kritiklos zur WM
Anfang März forderte Oke Göttlich, der Präsident des FC St. Pauli, eine Diskussion über einen Boykott der WM 2026. »Wir verlernen es als Organisationen und Gesellschaft gerade, Tabus und Grenzen zu setzen und Werte zu verteidigen«, sagte er der Hamburger Morgenpost. Er wüsste gerne »von Donald Trump, wo sein Tabu erreicht ist, und ich wüsste es gern von Bernd Neuendorf und von Gianni Infantino«.
Der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), Bernd Neuendorf, kritisierte Göttlichs Vorstoß; diese Debatte sei »völlig verfehlt«. Trumps Politik sei für den DFB »sehr schwer zu bewerten«, das überlasse der Verband den politisch Verantwortlichen. Neuendorf ist Mitglied der SPD, war Pressesprecher des SPD-Parteivorstands und des SPD-Landesverbands Nordrhein-Westfalen, dort außerdem Landesgeschäftsführer der SPD und schließlich Staatssekretär im Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes. Aber für ein Urteil über Trumps Politik fühlt sich der ehemalige Berufspolitiker nicht ausreichend kompetent.
Der DFB-Präsident Bernd Neuendorf begrüßte die peinliche Verleihung des Fifa-Friedenspreises an US-Präsident Donald Trump.
Noch kein Abonnement?
Um diesen Inhalt zu lesen, wird ein Online-Abo benötigt::